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Probleme in der Zucht

Das ist Rupfi, sie wurde als Küken im Nest von ihrer Mama gerupft, ausser dem kleinen Schönheitsfehler hat sie keinen Schaden davon getragen, ihre Geschwister hatten teilweise nicht so viel Glück. Sie ist ansonsten eine völlig normale Henne, soweit gesund und munter, darf bzw. sollte aber nicht zur Zucht genommen werden, da es passieren kann das sie ihre Küken dann ebenfalls rupft.

                       

Das ist Forrest, er leidet an Rachitischen Beinen, so eine Beinfehlstellung ist ebenfalls ein Zeichen von Mangel an Kalzium, Mineralien und Vitaminen währen der Brut/Aufzuchtzeit, nur in den wenigsten Fällen wird diese Krankheit vererbt.

Die Zehen stehen seitlich bzw. nach hinten ab, "laufen" kann Forrest nur auf den Gelenken, was diese sehr beansprucht, sie werden Wund, schwellen an und entzünden sich. Heilbar ist diese Fehlstellung nur im Kükenalter, indem man die Beine in die richtige Richtung bringt und dann schient, Forrest war mit 6 Monaten bereits zu alt für einen solchen Versuch, daher musste Forrest am  27.01.06 auch eingeschläfert werden.
 
Lilu`s Handicap wurde durch einen Mangel von Kalzium und Mineralien während der Brut und Aufzuchtzeit verursacht. Sie hatte im Wachstum weiche Knochen die sich verschoben haben und dann falsch/schief zusammen gewachsen sind. Auch die Beine sind "steif", die musste das umgreifen der Äste erst erlernen. Aufgrund des schiefen Skeletts ist sie Flugunfähig!
 
Krümel leidet aufgrund der "Schusseligkeit" ihrer Mutter von Geburt an an einer Schnabelfehlstellung (Vorbiss/Kreuzschnabel). Der Oberschnabel wächst am Unterschnabel vorbei und dreht sich dabei wie ein Korkenzieher ein, was das regelmäßige schneiden, ca. alle 4 Wochen in Narkose(Narkoserisiko), sehr erschwert.  Da der Schnabel sich im tägl. Vogelleben nicht abnutzt und durch das dauernde kürzen wird es von mal zu mal schwerer, da das Horn sehr brüchig ist und sich die Blutgefäße im Schnabel immer weiter ausdehnen. Krümel wiegt zw. 76-80 Gramm, (normales Gewicht bei Nymphen 80-100 Gramm) ist also untergewichtig, dies kommt daher das sie es nicht so einfach hat beim fressen, sie kann nicht alle Körner so gut knacken und braucht lange zm Fressen.
Vielen Dank an Jessy.  Wer mehr über die 3 erfahren möchte kann dort  www.Sittichonline.de noch nachlesen.
 
 
Dieses Küken litt an Spreizfüssen, kommt hin und wieder vor, vor allem wenn ein Küken alleine im Kasten ist und aufwächst. Deshalb ist es wichtig eine Kuhle im Kasten zu haben, nie nur ein Küken und auch nie die restlichen Eier rauszunehmen, damit sich das Küken abstützen kann. Oft hudert auch die Henne falsch, sie setzt sich zu sehr auf das Küken drauf und drückt es nach unten. Wenn man sowas entdeckt, das ein Küken Spreizfüsse hat, dann nimmt man ein Handtuch und rollt es zusammen und setzt das Küken so in die Kuhle das die Beinchen gerade sind und wieder ordentlich stehen. Diese Küken oben hat es nicht geschafft, es wurde nicht mehr von der Mama gefüttert und nicht beachtet, es starb.
 
 
 
Konrad hatt durch mein Verschulden den Ring zu weit oben, auf dem Oberschenkel, da man ihn dort nicht lassen konnte bin ich mit ihm zum Tierarzt damit er Runtergeschnitten wird und was passiert? DerTierarzt rutscht ab und bricht dem Kleinen das Bein. Nun ist das Bein  falsch zusammengewachsen.
Die Spreizfüße sind ein Gendefekt der Mutter, die aus einer Großvoliere stammt und warscheinlich eine Inzucht ist.
Der Kleine ist nun 3 Monate alt.  Er kann nicht anders sitzen als so und auf der Stange kann er gar nicht sitzen, im Moment wird er an ein Sitzbrettchen gewöhnt. (Vielen Dank an Milka)

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