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Geschichten von Besuchern und ihren Gefiederten Freunden
Ich würde mich freuen, wenn ihr hier ein paar lustige, nachdenkliche oder auch interessante, vielleicht auch traurige mit oder ohne Happy-End erzählen würdet. Mit und auch ohne Bilder.
Bilder und Geschichten bitte per Mail, ich füge Sie dann ein. Danke
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Mein Henry hatte sich auch mal mit einer Kralle in einem Band,an welchem ein Körbchen für Leckereien befestigt war, verheddert. Eigentlich hatte ich darauf geachtet, dass dieses Band nicht ausfranst und so vielleicht gefährliche Schlingen bildet. Leider hatte ich nicht bedacht, dass Krallen auch darin hängen bleiben können!
Glücklicherweise war ich grad im VZ und bekam aus dem Augenwinkel mit, wie er da rumzottelte um sich wieder zu befreien. Alleine hätte er das aber wohl nicht geschafft.
Ich musste ihn dann kurz in die Hand nehmen um ihn zu befreien - dazu muss man wissen, das Henry so gar nicht zahm ist und Hände am liebsten aus der Ferne sieht.
Aber als hätte er den Ernst der Lage erkannt, hat er nicht versucht zu flüchten und so die Lage noch zu verschärfen, sondern ganz still gehalten, so dass ich ihn kurz greifen konnte um die Kralle dann mit der freien Hand aus dem Band zu entfernen!
Mein Fazit: Man kann gar nicht so blöd denken, wie es manchmal kommt!!!
Von Adriana
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Die Geschichte unserer Fünfer-Gruppe
Im Oktober 2004 haben wir uns entschlossen wieder Wellensittiche zu halten. Wir, das sind mein Freund und ich. Beide hatten wir schon als Kinder immer Wellis im Hause gehabt. Nach Auffrischen des Wissens über die artgerechte Haltung und Ernährung von Wellensittichen holten wir unser Pärchen. Meite, eine Standardhenne und Köbi ein Hansibubi. Meite war natürlich immer etwas ruhiger und zurückhaltender als Köbi, was ja aber typisch Standard ist. Sie kamen nie viel aus dem Käfig, obwohl das Türchen mindestens 6 Stunden am Tag offen stand. Nach gut zwei Jahren haben wir für unsere Pieper dann eine Voliere gekauft. Und da in einer Voliere ja auch mehr als zwei Wellis Platz finden, holten wir uns noch zwei Wellis dazu. Wieder ein Pärchen, Cicca eine kleine freche Göre und Cocco ein kleiner Angsthase. Na ja, was soll ich sagen, von da an ging es rund zu und her in unserem Vogelhaus. Cicca hat sich sofort an Köbi rangemacht, Köbi hat sich Hals über Kopf in sie verliebt und Meite war sehr enttäuscht, dass sie nun nicht mehr Köbis Herzdame sein durfte.
Es war sehr interessant zu beobachten, wie sich unsere „alten“ Wellis veränderten. Köbi wurde viel aktiver und ausgelassener. Er fing an viel mehr zu spielen und man konnte stundenlang beobachten, wie er Cicca kraulte und umgekehrt. Cocco war immer sehr zurückhaltend, er ist immer sofort geflüchtet, wenn ihm jemand zu Nahe kam. Und Meite, ja Meite hat sich etwas zurückgezogen. Es beunruhigte uns aber noch nicht stark, da sie sowieso für Veränderungen mehr Zeit braucht. Zwei Monate darauf haben wir einen Wellensittich aufgenommen, der einer Kollegin von mir zugeflogen ist. Nachdem sich kein Besitzer gemeldet hatte, alle Tierheime und Tierärzte abgeklappert waren auf der Suche nach dem Besitzer, haben wir ihn aufgenommen. Er war tierärztlich durchgecheckt und lebte aber erst noch eine Zeit lang in Quarantäne bei uns. Die Zusammenführung war sehr amüsant. Jimmy (so haben wir ihn genannt) hat die Chance sofort genutzt und flog ohne weiteres zu den anderen in die Voliere. Er hat sich dort relativ schnell gut eingelebt und wurde mit der Zeit auch immer lebendiger.
Dann kam die Zeit, in der wir uns um Meite anfingen zu sorgen. Sie zog sich immer mehr zurück, währenddessen sich Cocco und Jimmy anfreundeten. Sie sass immer abseits, erzählte nicht mehr und nahm überhaupt nicht mehr am Schwarmleben teil. Sobald ein anderer in ihre Nähe kam (auch ihr alter Freund Köbi) wurde sie sehr aggressiv und hat alle weggehackt und kriegte manchmal sogar Panikanfälle. Gleichzeitig hatte sie noch eine schwere Mauser durchzustehen. Wir haben uns ans Forum des VWFD gewandt und konnten so mit einer Farblichttherapie bei Meite beginnen, auf die sie sehr gut angesprochen hat. Erst hat sie sich uns sehr stark zugewandt, sie brauchte unsere volle Aufmerksamkeit und wurde langsam wieder etwas aktiver. Aber nur bei unserer Anwesenheit. Wir haben die Farblichttherapie weiter durchgezogen und Meite bekam immer mehr Selbstvertrauen zurück. Wir haben uns natürlich riesig gefreut, als sie zum ersten Mal wieder ein Glöckchen verhauen hat, als sie wieder anfing zu erzählen. Und eines Tages sass sie doch tatsächlich inmitten der anderen. Köbi, der ihr nicht mehr zu Nahe treten durfte, konnte sich wieder neben sie setzen, Jimmy durfte zurückhaltende Balzversuche unternehmen und sie fing sogar an auf Dingen rumzuklettern, wo sie sich vorher nie hinwagte. Sie hat ihre Zufriedenheit zum grössten Teil wieder zurückgewonnen und nimmt auch wieder am Schwarmleben teil, verlässt die Voliere wieder und versucht sich sogar immer mehr im Fliegen, was sie früher nie machte, weshalb sie auch keine gute Fliegerin ist. Nun haben wir zum grössten Teil einen zufriedenen Schwarm und erfreuen uns jeden Tag aufs Neue an den „Kleinen“. Meite hat mir gezeigt, was für eine grosse Persönlichkeit, so ein kleiner Vogel doch haben kann.
geschrieben von Yvonne, Schweiz
(Infos zur Farblichttherapie) |
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Geieromas Geschichte
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Mein Enkelgeier Pepito ist ein WK Schecke und seine Angetraute Zicke eine Lutinohenne!!! Die beiden leben seit einem halben Jahr bei meiner Tochter!!!
Es kam natürlich der Tag wo die beiden auch bei uns das erste Mal gepoppelt :) haben!!! Das ging so 2-3 Wochen lang, Eierlis haben sich zum Glück nicht angemeldet!!!
Pepito hat zu dieser Zeit schon immer Nistplatzsuche betrieben und sich für eine Ecke des Spielplatzes entschieden, die er auch mit Fauchen und Warnhaltung einnehmen verteidigt hat!!! Manchmal hatten wir echt das Gefühl, noch einen Schritt näher und der Kerl springt uns ins Gesicht!!!
Und dann wollte Zicke von einem Tag auf den anderen nichts mehr von ihrem Pepito wissen!!! Der Kerl wurde so stinkig, das er die Zicke und die anderen Geierlein nur noch durch die Gegend gescheucht hat!!!
Hab dann bei mir im Forum www.nymphensittich-foren.de nachgefragt, was ich denn jetzt tun könnte um ihn mal wieder auf andere Gedanken zu bringen! "Spielplatz entfernen!!!!!" Gesagt, getan, wir haben die ganze Ecke umgestaltet und es hat sich wirklich von Heute auf Morgen gelegt!!!
Nun schmusen Pepito und Zicke wieder miteinander, gepoppelt wird auch ab und zu und gegenüber den anderen Geierleins ist er wieder total ausgeglichen!!! |
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Und hier die Spielplatzecke??? Was meinste??? Nix da, da toben die anderen doch den ganzen Tag über unseren Köpfen rum!!! |

Und das Häuschen hier??? da kann ich an der Tür Wache stehen und wenn jemand kommt, fauch ich ihn weg!!! |
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Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, könnt man sich ja mal näher anschauen!!! |

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Hallo Liora,
ich möchte dir gerne meine Vögel vorstellen. Leider sind beide schon gestorben, aber sie waren bezaubernd. Wellensittich Tweety hat sich im Dezember im Weihnachtsbaum verirrt und schaut ziemlich erstaunt, als er im Baum landete...
Dann hatten wir noch COCO, unseren Nymphensittich, der 20 Jahre alt geworden ist. Ich übernahm ihn von einem damaligen Freund, der sich nicht mehr um ihn kümmern wollte. Er hatte bei uns noch ein schönes Leben bekommen und liebte es besprüht zu werden.
Liebe Grüße
Sandra aus Dorsten-Rhade
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